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Satzung des Vereins

„Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V.“

 

§1

Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen „Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing, nach Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz „eV.“

2. Der Verein hat den Sitz in Freilassing.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§2

Zweck und Ziele des Vereins

1. Zweck des Vereins ist es, das Baudenkmal „Lokschuppen“ als Denkmal für die Allgemeinheit zu fördern und zur Erhaltung beizutragen, sowie durch einen Museumsbetrieb zu beleben. Dazu gehören insbesondere:

a) die Belebung des Lokschuppens durch kulturelle Angebote, wie z.B. Lesungen und Konzerte, um das Baudenkmal als wichtigen Zeugen der Eisenbahngeschichte einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen.

b) die Darstellung der Geschichte der Eisenbahn in Freilassing; die Geschichte und die Zukunft miteinander zu verknüpfen und damit die Identität als Stadt der Eisenbahn zu bekräftigen.

c) der gelegentliche Betrieb von historischen Zügen, um auf historisch wertvolle Eisenbahnfahrzeuge als technische Kulturdenkmale hinzuweisen.

d) die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum München, Verkehrszentrum und der Stadt Freilassing

e) die Förderung von Jugendarbeit in diesen Bereichen.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§3

Mitgliedschaft

1. Der Verein besteht aus ordentlichen und fördernden Mitgliedern. Fördernde Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung Rederecht, aber kein Stimmrecht.

2. Mitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen des öffentlichen oder

privaten Rechts, Körperschaften und Vereine werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.

3. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, durch Tod, bei juristischen Personen durch Auflösung, Eintritt der Geschäftsunfähigkeit oder durch Ausschluss.

4. Der freiwillige Austritt kann nur zum Schluss des Geschäftsjahres erfolgen. Er ist dem Vorstand mindestens 3 Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich zu erklären.

5. Der Ausschluss wird durch Beschluss des Vorstands verhängt, wenn sich ein Mitglieder schwere Verstöße gegen die Vereinspflichten zuschulden kommen lässt oder mit der Zahlung der Beiträge länger als ein Jahr nach vorheriger Mahnung im Rückstand ist.

6. Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückerstattung von erbrachten Beiträgen und Leistungen.

 

§4

Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und zu Anträgen Stellung zu nehmen. Abstimmen dürfen nur ordentliche Mitglieder. Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.

2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsbeiträge fristgemäß zu entrichten und den Verein in seinen Bestrebungen zu unterstützen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Fähigkeiten fördern die Mitglieder die Zwecke des Vereins durch freiwillige Mitarbeit.

3. Über die Höhe und Fälligkeit des Vereinsbeitrags wird eine gesonderte Beitragsordnung außerhalb der Satzung durch die Mitgliederversammlung beschlossen.

4. Personen, die sich um die Ziele des Vereins besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

§5

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a. der Vorstand

b. die Mitgliederversammlung

c. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können Ausschüsse (Fachgruppen) geschaffen werden. Diese geben sich besondere Fachordnungen.

 

§6

Vorstand

1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom Vorstand vertreten. Der 1.Vorsitzende und der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister sind Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB (Vertretungsvorstand). Jeweils zwei von ihnen vertreten den Verein gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich.

2. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Schatzmeister, sowie als erweiterter Vorstand aus dem Schriftführer, dem Jugendwart

und drei Beisitzern.

3. Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren, gerechnet von der Wahl an, mit einfacher Mehrheit gewählt. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

4. Der 1. Vorsitzende führt die Geschäfte des Vereins und übernimmt die Geschäftsführung.

Er beruft zu Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen und sonstigen

Veranstaltungen ein und leitet diese. Im lnnenverhältnis nimmt für alle

Verhinderungsfälle des 1. Vorsitzenden, welche vom Vorstand festzustellen sind, der

2. Vorsitzende dessen Aufgaben wahr. Im lnnenverhältnis kann der Vorstand

Verpflichtungen des Vereins nur mit Beschränkungen auf das Vereinsvermögen

eingehen.

5. Die Vereinsjugend des Vereins wird vom Jugendwart geleitet. Der Vorstand stellt bei Bedarf Mittel zur Verfügung.

6. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während seiner Amtszeit aus oder legt es sein

Amt nieder, so kann der Vorstand bis zur nächsten ordentlichen

Mitgliederversammlung ein Mitglied des Vorstandes mit der kommissarischen

Wahrnehmung der Geschäfte betrauen.

 

§ 7

Kassenprüfer

1. Die Kassenprüfer bestehen aus zwei Personen, die nicht zugleich Mitglieder im Vorstand sein dürfen. Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt.

2. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, die Wirtschaftsführung des Vereins

zu überprüfen, insbesondere die Buchführung zu kontrollieren, die Jahresabrechnung des Vorstandes zu prüfen, der Mitgliederversammlung einen schriftlichen Rechnungsprüfungsbericht vorzulegen und zur Entlastung des Vorstandes Stellung zu nehmen.

 

§8

Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden jährlich einberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen einberufen werden, wenn es ein Viertel der Mitglieder oder der Vorstand unter Angabe der Beratungsgründe schriftlich beantragt.

2. Zu den Mitgliederversammlungen ist mindestens 14 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder durch Veröffentlichung im Freilassinger Anzeiger einzuladen; Anträge zur Mitgliederversammlung müssen dem Vorstand mindestens 7 Tage vor der Versammlung schriftlich vorliegen.

3. Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere die Beschlussfassung über:

a. Jahresbericht des Vorstands

b. Genehmigung des Jahres- und Rechnungsberichtes

c. Satzungsänderung und Entscheidungen über Fusion und Auflösung des Vereins

d. Wahl und Abwahl des Vorstands

e. Entlastung des Vorstands

f. Festlegung der Beiträge in einer gesonderten Beitragsordnung

g. Wahl von zwei Kassenprüfern

h. Entscheidung über Anträge von Mitgliedern

i. Ernennung von Ehrenmitgliedern

j. Bildung von Ausschüssen (Fachgruppen)

k. Entscheidung über Angelegenheiten, die der Vorstand zur Beschlussfassung vorlegt

4. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind nicht zulässig. Mitglieder, die nicht natürliche Personen sind, werden durch ihren gesetzlichen Vertreter vertreten. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, ausgenommen bei Abstimmungen nach § 8 Abs. 6 und § 9 der Satzung. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Beschlussfassungen erfolgen grundsätzlich per Handzeichen, wenn nicht mindestens ein Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine schriftliche Wahl verlangen. Vorstandswahlen erfolgen durch offene Abstimmung, wenn kein Mitglied widerspricht, ansonst durch schriftliche geheime Abstimmung. Für die Wahl ist ein Wahlausschuss mit 3 Mitgliedern zu bestellen. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

5. Die nach § 5 c) möglichen Ausschüsse (Fachgruppen) haben vorbereitende und beratende Tätigkeit. Die Ausschüsse unterstützen die Mitglieder des Vorstands. Die Mitglieder des Vorstands haben das Recht, an den Sitzungen der Ausschüsse teilzunehmen.

6. Die Änderung dieser Satzung bedarf der Zustimmung von zwei Drittel der zur Mitgliederversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Eine Änderung des Satzungszweckes, sofern nicht lediglich eine redaktionelle oder sprachliche Ergänzung vorliegt, bedarf der Zustimmung von zwei Drittel aller ordentliche Mitglieder. Für den Fall der Beschlussunfähigkeit muss der Vorsitzende innerhalb von 4 Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der selben Tagesordnung schriftlich einberufen, die unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist, wenn auf diese Folge in dem Einladungsschreiben hingewiesen wurde.

7. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen, das vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§9

Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens dafür einberufenen Mitglieder-versammlung erfolgen.

2. Bei dieser Versammlung muss mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend sein. Die Auflösung erfordert eine Mehrheit von mindestens zwei Drittel der abgegebenen Stimmen.

3. Sofern die Mitgliedsversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

4. Die Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Freilassing zu, die es unmittelbar und ausschließlich für die Erhaltung des historischen Lokschuppens zu verwenden hat oder zu einem gleichgelagerten, gemeinnützigen Zweck.

 

 

Freilassing, den 28. Mai 2004 Walter Schramm

 
 

© 2019 Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V.

Westendstraße 5, 83395 Freilassing

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